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“Man soll ja die großen, schönen Dinge wollen. Weltfrieden und so. Ich will eigentlich nur, dass das alles aufhört. Ich will nicht mehr grundlos in Tränen ausbrechen bei dem kleinsten Gedanken an mich selbst, den ich mir nicht irgendwie mit Witzen schön denken kann. Ich will nicht mehr die ganze Wochen mit dem verzweifelten Versuch zubringen, dann vielleicht doch mal meine Eltern zurückzurufen. Ich will nicht mehr das stetige Gefühl, auf dieser verschissenen Welt nur dafür da zu sein, um emotional aufs Maul zu bekommen. Und zwar so richtig hart. Und regelmäßig. Ich will, dass diese chaotische Leere aus meinem Kopf verschwindet und Raum schafft für die Liebe und die Überzeugung, dass es hier irgendetwas gibt auf diesem Planeten, was nicht gegen mich gedacht ist.”